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Tastaturen dreckiger als Klobrillen

Die größte Ansteckungsgefahr am Arbeitsplatz geht laut einer aktuellen Untersuchung nicht von der Toilette, sondern vom Computer aus. Als wahres Paradies für Erreger erwiesen sich Tastaturen, die von mehreren Mitarbeitern benutzt werden.

Am Arbeitsplatz im Büro nisten mehr Krankheitserreger als auf der Toilette. Das haben britische Kosumentenschützer bei der Untersuchung des Schmutzes in den Rechner-Tastaturen nun festgestellt.

Von 33 untersuchten Keyboards wurden vier als potenziell gesundheitsgefährdend eingestuft. Die darin gefundenen Bakterien wie Kolibakterien und Staphylokokken könnten Lebenmittelvergiftungen und andere Krankheiten auslösen, warnt die Konsumentengruppe Which.

Grenzwert um das 150-Fache überschritten

Eine der inspizierten Tasten-Keimschleudern war sogar derart keimverseucht, dass Mikrobiologen die sofortige Entfernung, Isolierung und eine Komplettreinigung verodneten. Das festgestellte Bakterienaufkommen überstieg den empfohlenen Grenzwert um das 150-Fache - auf der Tastatur waren fünfmal mehr Bakterien zu finden als auf einem ebenfalls untersuchten Toilettensitz.

Wer Tasten teilt, teilt Krankheiten

"Die Tastatur ist häufig eine Spiegelung davon, was in der Nase und im Darm zu finden ist", kommentiert der Mikrobiologe Peter Wilson das Ergebnis.

Wer seine Tastatur mit anderen Nutzern teilt, setzt sich erhöhter Ansteckungsgefahr aus, warnt der Wissenschaftler. "Hat ein Kollege eine Verkühlung oder leidet gar an einer Magen-Darm-Entzündung, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man sich über das Keyboard infiziert", so Wilson.

Frühjahrsputz

Die Konsumentenschützer rufen daher zu einem allgemeinen Frühjahrsputz der Tastaturen auf. Dabei sollten Staub und Brösel aus der Tastatur entfernt werden, anschließend sachgemäß gereinigt und desinfiziert werden.

vergleiche http://futurezone.orf.at/stories/275003